Die 10 Disziplinen

Um digitale Exzellenz zu erreichen, müssen Unternehmen in verschiedenen Disziplinen ihre Leistung signifikant verbessern. Als Ausgangspunkt für diesen Prozess kann unser Modell für digitale Exzellenz dienen. Es umfasst zehn Disziplinen:

Gesamtmodell der digitalen Exzellenz


DIGITAL LEADERSHIP: Zur Erreichung digitaler Exzellenz sind Digitalisierungskompetenz in der Geschäftsführung und eventuell sogar im Aufsichtsrat erforderlich. Entscheidungsstrukturen müssen für die Digitalisierung neu geordnet und ein umfassender kultureller Wandel muss vollzogen werden.

DIGITAL EMPOWERMENT: In Unternehmen und Behörden, die bisher einen begrenzten Digitalisierungsgrad erreicht haben, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für die Digitalisierung gemacht werden. Hier sind Schulungsprogramme notwendig, die sowohl die Fachbereiche als auch die IT einschließen.

CUSTOMER AND PARTNER ENGAGEMENT: Digitale Exzellenz zeichnet sich vor allem durch eine herausragende Position in fünf Hauptaktivitätsfeldern aus. Der größte Druck zur digitalen Transformation geht von den Kunden und Partnern aus. Entsprechend sind die umfassende digitale Integration und Interaktion mit Kunden und Partnern von zentraler Bedeutung. Es geht dabei nicht nur um eine Optimierung der digitalen Kanäle, sondern auch um eine optimale Integration von Offline- und Online-Angeboten bis hin zur Prozessverlagerung zu den Kunden.

Impulse von außen und interne Potenziale sind in der Disziplin BUSINESS MODEL INNOVATION kontinuierlich in kreativitätsfördernden Formaten zu entwickeln, zu verproben und in die Nutzung zu überführen. Bestehende Geschäftsmodelle müssen weiterentwickelt, IT-Innovationen kontinuierlich überwacht werden.

IT ARCHITECTURE TRANSFORMATION: Die Nachfrage nach neuen digitalen Angeboten durch Kunden und Partner sowie aus den Innovationsinitiativen stößt in vielen Unternehmen auf eine etablierte und zum Teil mit einer jahrzehntelangen Historie verbundene IT-Architektur. Diese muss auf die Digitalisierung vorbereitet werden, damit sie die schnelle Umsetzung innovativer Angebote  nicht behindert oder verhindert.

DIGITAL PLATFORM MANAGEMENT: Im digitalen Raum haben verschiedene Plattformen eine zentrale Rolle übernommen. Unternehmen müssen auf diesen Plattformen präsent sein, Einfluss auf sie nehmen oder – im Idealfall –  selbst eine Plattform entwickeln und betreiben.

PROCESS DIGITISATION AND AUTOMATION: Das fünfte Feld umfasst die klassische IT-Disziplin der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.

DATA-DRIVEN AGILITY: Vorbild für diese Disziplinen sind insbesondere E-Business-Unternehmen, die auf Basis gewonnener Daten kontinuierlich ihr digitales Angebot umbauen, den Erfolg der Änderungen messen und aus diesen Ergebnissen lernen (build – measure – learn). Die zweite methodische Herausforderung besteht darin, die schnellen und agilen Arbeitsweisen, die am digitalen Frontend erforderlich sind, auf die häufig längeren Entwicklungs- und Änderungszeiten für Backendsysteme abzustimmen (Two-Speed Alignment).

DIGITAL SECURITY & COMPLIANCE: Die digitale Exzellenz ist in Gefahr, wenn das digitale Dienstleistungs- und Produktangebot nicht kontinuierlich auf Sicherheit und Compliance überprüft und optimiert wird. Mit zunehmender Digitalisierung des Geschäfts steigt auch das Risiko, als Unternehmen Opfer digitaler Kriminalität zu werden. Hier gilt es, strukturelle und technische Vorkehrungen zu treffen.

 

Nachgefragt!

Lesen Sie in unserem Nachgefragt! Interview „Digitale Exzellenz: Transformationsgeschwindigkeit ist entscheidend" wie Unternehmen die Digitale Exzellenz erreichen können.

Zum Interview „Digitale Exzellenz: Transformationsgeschwindigkeit ist entscheidend"

 

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Eckmüller Birgit
Birgit Eckmüller

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