Warn-App NINA: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe beauftragt Sopra Steria mit Weiterentwicklung und Betrieb



Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beauftragt Sopra Steria mit der Weiterentwicklung und dem künftigen Betrieb seiner Warn-App NINA. Die Management- und Technologieberatung wird die IT-Lösung unter anderem in eine moderne Cloud-Computing-Umgebung migrieren und die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten der App vorantreiben.

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (NINA) dient unter anderem der Warnung vor Bränden, Havarien, Gasaustritten und Bombenfunden. Zudem kann die Bevölkerung im Verteidigungsfall vor Angriffen gewarnt werden. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst und dem Länderübergreifenden Hochwasserportal warnt NINA auch vor Gefahren wie Hochwasser oder Unwetter.

Durch die Corona-Pandemie hat NINA massiv an Bedeutung gewonnen. Nutzer erhalten für abonnierte Orte relevante Informationen zum Infektionsgeschehen und zu den lokal geltenden Corona-Regeln. Rund neun Millionen Menschen haben NINA auf ihrem Smartphone installiert. Mehrere hundert Millionen Nachrichten versendet das BBK in Spitzenzeiten pro Monat an die Nutzer der Warn-App NINA.

Mehr Anwendungen für Gefahreninformationen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe möchte die historisch gewachsene Software komplett modernisieren und die Einsatzmöglichkeiten der App deutlich ausbauen sowie damit die Fähigkeiten für den Bevölkerungsschutz optimieren. Sopra Steria wird den Weg von NINA hin zu einer Bundeswarn-App begleiten.

Neue Cloud-Technologie ermöglicht technischen Neustart

Hierfür wird die IT-Lösung umfassend erneuert. Sopra Steria unterstützt und übernimmt als Dienstleister von Application Management Services (AMS) die fachliche und technische Weiterentwicklung für die Warn-App NINA. Die Management- und Technologieberatung erhielt im europaweiten Ausschreibungsverfahren des Bundes den Zuschlag. Sopra Steria wird die Infrastruktur in eine moderne, cloudbasierte Anwendungsumgebung überführen – konform mit den Sicherheitsstandards des BSI, der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den BITV-Anforderungen an die Barrierefreiheit. Zudem wird Sopra Steria die App als Dienstleister betreiben und weiterentwickeln.

„Als Partner der Bundes- und Landesverwaltungen freuen wir uns, die Reform des Bevölkerungsschutzes an vorderster Front zu begleiten. Wir können unsere End-to-End-Expertise, von der Konzeption über die Entwicklung bis zum dauerhaften Betrieb, voll einbringen“, sagt Markus Schlosser, Leiter Public Sector von Sopra Steria.

Informationen über NINA
Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, ist eine vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellte App für Smartphones (NINA für Android, NINA für iOS). Sie dient dazu, amtliche Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen zu empfangen.

Technischer Ausgangspunkt ist das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Neben dem Bund können die Lagezentren der Länder und viele bereits angeschlossene Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem ebenfalls nutzen. Dies sind vor allem Feuerwehr- und Rettungsleitstellen, die Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben. Ergänzend kommen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes oder des Länderübergreifenden Hochwasserportals hinzu.


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Nils Ritter

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