Energieprodukte einfach abrechnen

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12. Februar 2015

Energieversorger stehen unter Druck: Sie müssen „dynamische“ Energieprodukte bedarfsgerecht entwickeln, reaktionsschnell anbieten und automatisiert abrechnen. Doch viele Versorger können das nicht leisten, da ihre Kunden- sowie Abrechnungssysteme mit komplexen Produkten überfordert sind und eine Anpassung der Systeme mit hohem personellen Aufwand verbunden ist. Abhilfe schafft eine Lösung, die sich als SAP®-Add-on implementieren und nutzen lässt.

Angesichts sinkender Umsätze stehen Energieversorger vor zwei Herausforderungen: Sie müssen ihre Einnahmen erhöhen oder ihre Ausgaben senken, um weiterhin am Markt zu bestehen. Mit komplexen Energieprodukten, die auf flexiblen Tarifen basieren, können sie höhere Einnahmen erzielen. Das bestätigt der „Branchenkompass 2014 Energieversorger“ von Sopra Steria Consulting. Demzufolge sehen 76 Prozent der Versorger in der Preisgestaltung den größten Handlungsbedarf.

Flexible und komplexe Energieprodukte haben jedoch auch einen höheren Prozess- und Personalaufwand zur Folge. Die bisherigen Abrechnungssysteme können solche Produkte nicht oder nur nach hohem Entwicklungsaufwand für individuelle Erweiterungen bewältigen. Eine weitere Möglichkeit zur Margensteigerung ist die Industrialisierung sowie Automatisierung der Produktentwicklungs-, Angebots- und Abrechnungsprozesse. Laut Branchenkompass wollen fast zwei Drittel der befragten Unternehmen bis 2016 in diesen Bereich investieren.

Damit die Versorger ihre Produktpalette erweitern und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können, ohne mit steigenden Ausgaben konfrontiert zu werden, benötigen sie eine entsprechende Lösung. Diese muss in der Lage sein, komplexe Preise vollautomatisiert zu kalkulieren, anzubieten und abzurechnen. Zudem muss sie das bisherige Abrechnungssystem bestehen lassen und entsprechend funktionell ergänzen beziehungsweise verbessern.