Smart-Meter-Gateway-Administration: Auslagern oder selbst übernehmen?

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12. Februar 2015

Die neue Rolle des Smart-Meter-Gateway-Administrators stellt Energieversorger vor die Entscheidung: auslagern oder selbst übernehmen? Stadtwerke, für die eine Eigenerbringung dieser Leistung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rentabel ist, sollten die Option einer Kooperation sorgfältig prüfen.

Die Umsetzung der Smart-Meter-Gateway-Administration (GWA) stellt die meisten Energieversorger vor große Herausforderungen. Viele Stadtwerke erreichen nicht die erforderliche Größenordnung an intelligenten Messsystemen für einen wirtschaftlichen Alleingang. Um in der Frage der richtigen Fertigungstiefe das beste Vorgehen identifizieren zu können, führt Sopra Steria Consulting eine Machbarkeitsanalyse für Energieversorgungsunternehmen durch, die strategische und wirtschaftliche Aspekte für verschiedene Szenarien bewertet sowie simuliert. Neben einer strategischen Detailanalyse unterschiedlicher Kooperationsmodelle kommt ein speziell entwickeltes Berechnungsmodell mit allen kritischen Eingangsparametern zum Einsatz, um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Bisherige Analysen belegen, dass eine kooperative GWA-Erbringung in der Regel Vorteile mit sich bringt. Dabei lassen sich vor allem die Themen Kosteneinsparungen durch Synergie- und Skaleneffekte, Know-how- sowie Kompetenzbündelung und die Geschwindigkeit beim Markteintritt hervorheben. Im Vergleich zum Einkauf einer standardisierten Dienstleistung bietet eine langfristige Kooperation zudem die Möglichkeit, neben der GWA-Dienstleistung weitere Geschäftsfelder im Smart-X-Umfeld gemeinsam zu entwickeln und entsprechende Produkte sowie Services innerhalb der Kooperation oder am Drittmarkt anzubieten