Vorgehensmodell bewertet Umstieg auf SAP Common Layer

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16. Mai 2014
Ausgelöst durch die Vorgaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) stehen für die Energiebranche weitere Formatumstellungen an, die nach Maßgaben der Bundesnetzagentur umzusetzen sind. Zudem hat SAP® seine Lösung SAP® Common Layer für den Datenaustausch und die Prozesse der Marktkommunikation eingeführt. Energieversorger stehen vor der Herausforderung, zu bewerten, wann ein Umstieg auf die neue SAP®-Technologie Common Layer sinnvoll ist und wie der Wechsel gelingen kann. Um dies zu bewerten, hat Steria Mummert Consulting ein neues Verfahren entwickelt.

Bislang verzichten viele IT-Verantwortliche auf einen Umstieg, weil sie Projekte zur Formatumstellung nicht mit zusätzlichen Arbeiten belasten möchten. Zudem schätzen sie den Nutzen als zu gering ein. In den vergangenen Jahren mussten Prozesse, die mit SAP® Common Layer umgesetzt wurden, intensiv an die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Daher ist es für IT-Verantwortliche schwer vorstellbar, dass eine Standard-Prozessabbildung diese kundenspezifische Ausprägung schon im ersten Schritt ausreichend darstellen kann. 

Steria Mummert Consulting hat die heute vorhandenen Prozesse umfassend analysiert und in eine Standard-Road-Map für den Umstieg überführt. Auf Basis dieser Analyse des vorhandenen Systems passt das IT-Beratungsunternehmen die Road-Map an individuelle Anforderungen an. Um eine Veränderung der Systemabbildung durchzuführen, müssen IDEX DE und Common Layer für einen gewissen Zeitraum parallel verwendet werden können. Für diesen Parallelbetrieb liefert SAP® eine Standard-Weiche. Da aus Sicht von Steria Mummert Consulting diese SAP®-Weiche und bisherige Lösungsangebote nicht alle Kundenanforderungen ausreichend erfüllt, hat das Unternehmen mit IntelliSwitch eine eigene Weiche entwickelt und zusammen mit Partnern ein entsprechendes Gesamtkonzept für eine effiziente und ganzheitliche Umstellung erstellt. 

Energieversorger profitieren von einem systematischen Weg, um schnell von den vorteilhaften Funktionen von Common Layer zu profitieren. Zudem wird die Ein- und Ausgangsverarbeitung der Datenformate vereinfacht. Durch die neue Gestaltung sind zukünftige Formatänderungen mit geringerem Aufwand durchführbar. Und die heute vorhandenen, komplexen Prozessabbildungen können genutzt und je nach Anforderung, Bedarf und Mitarbeiterverfügbarkeit auf einen Prozessablauf im Common Layer umgestellt werden.