biMA®-Studie 2017/18: So steht es um die BI & Analytics-Reife bei DACH-Unternehmen

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30. August 2018

Nur jedes vierte Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielt derzeit auf Basis einer nachhaltigen Wertschöpfung aus Daten Mehrwert durch Information. Die neue biMA®-Studie von Sopra Steria Consulting und BARC untersucht, woran das liegt und wie sich Unternehmen auf dem Gebiet BI & Analytics aufstellen sollten.

Auf der für die Studie entwickelten BI & Analytics-Reifeskala von 1 (individuell aufbereitete Daten) bis 5 (automatisierte, datengetriebene Geschäftsprozesse und -modelle) erreichten Unternehmen und öffentliche Verwaltung im Durchschnitt einen Reifegrad von 2,91. Der Großteil der Unternehmen hat sich in der Vergangenheit zwar mit den Neuerungen der BI & Analytics-Technologien auseinandergesetzt. Den Anforderungen der digitalen Transformation sind sie dennoch meist (noch) nicht gewachsen.

Drei Hotspots sollten sich Unternehmen aller drei Länder und in allen Branchen vornehmen:

1.  Datenqualität & Metadatenmanagement

Unternehmen haben ihre Hausaufgaben im Bereich Datenqualität in den letzten Jahren nicht erledigt. Sie spüren im Zusammenhang mit der Digitalisierung deutlich, dass Datenqualitätsprozesse und -zuständigkeiten fehlen. Auch im Bereich Stammdaten- und Metadatenmanagement besteht weiterhin erheblicher Nachholbedarf.

2. Fachliches Verständnis

Die technischen Voraussetzungen, um Daten in Erkenntnisse zu verwandeln, stimmen mittlerweile bei der Mehrheit der Unternehmen. Nun gilt es, die notwendigen Kompetenzen zu entwickeln, um fachlichen Mehrwert durch Informationen zu schaffen. Unternehmen brauchen dafür Datenanalysten, welche die fachlichen Anforderungen auf Daten übertragen. Das schließt gute Teamleistungen und vernetztes Denken ein.

3. Kultur

Die Umstellung auf eine agile, datengetriebene Organisation erfordert einen kulturellen Kraftakt für die meisten Unternehmen der DACH-Region. Lediglich 13 Prozent geben an, dass Leistungs- und Anforderungsprozesse über agile und explorative Vorgehensmodelle ablaufen. 20 Prozent bezeichnen explorative Methoden und agile Weiterentwicklungen als Grundlagen ihrer Informationskultur. Die Unternehmenskultur ist somit gleichzeitig größtes Hindernis und stärkster Beschleuniger der digitalen Transformation.

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BI & Analytics bei Sopra Steria Consulting

Sopra Steria Consulting unterstützt Unternehmen und die öffentliche Verwaltung dabei, die eigene BI & Analytics-Reife zu bestimmen und sich bei ihren individuellen Hotspots zu verbessern. Wir begleiten Sie bei der Transformation hin zu einer „Information-driven-Company“: mit strategischer Beratung über die Integration analytischer Applikationen und BI-Architekturen bis zum operativen Betrieb.
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