Mobile Enterprise stellt neue Anforderungen an Sicherheit

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21. Oktober 2014
Der Nutzungsgrad von Mobile-Device-Management-Lösungen ist relativ hoch, auch in Unternehmen, die noch keine Mobile-Enterprise-Strategie verankert haben. Allerdings greifen diese Umgebungen alleine noch nicht als Security-Konzept. Das ist das Ergebnis der Trendstudie „Mobile Enterprise Review“, die der Marktanalyst Lünendonk unter anderem im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt hat.

Das Thema Mobile Enterprise stellt zusätzliche Anforderungen an IT-Security, Datensicherheit und Datenschutz. Denn hier laufen viele Themen zusammen, die teilweise isoliert betrachtet werden. Vor allem diejenigen Unternehmen, die bereits eine Mobile-Enterprise-Strategie erarbeitet haben, setzen sich konsequenter mit den Risiken auseinander und verhindern die Nutzung risikobehafteter externer Apps.

So sind in 63 Prozent der befragten Unternehmen mit mobiler Strategie externe Apps formell verboten und zudem technisch eingeschränkt. Bei fast einem Viertel dieser Umfrageteilnehmer ist die Nutzung formell verboten oder überhaupt nicht geregelt und wird im Allgemeinen toleriert. 14 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die Nutzung formell durch Richtlinien oder Betriebsvereinbarungen erlaubt ist. Um sich zu schützen, verfügt die Hälfte der Unternehmen, die eine Mobile-Enterprise-Strategie umgesetzt haben, über eine Liste mit allen zugelassenen und vertrauenswürdigen Apps. Alle anderen Applikationen werden technisch abgeblockt.

Die Umfrage belegt, dass Unternehmen, die bereits eine Mobile-Enterprise-Strategie erarbeitet haben, sich konsequenter mit den Risiken auseinandersetzen. Sie nutzen in stärkerem Umfang technologische Absicherungsmaßnahmen beispielsweise gegen risikobehaftete externe Apps. Dies erfordert allerdings eine sehr gute Koordination zwischen Fachbereichen, IT-Organisation und den Sicherheitsverantwortlichen.