Unternehmen unterschätzen IT-Risiken

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14. Mai 2014
Neun von zehn Unternehmen in Deutschland sehen sich in der Lage, mit großen IT-Sicherheitskrisen umgehen zu können. Auf der anderen Seite betreibt nur ein Drittel IT-Sicherheitslösungen im 24/7-Modell. Das ist ein Ergebnis einer umfassenden Studie, in deren Rahmen Steria gemeinsam mit dem Marktanalysten Pierre Audoin Consultants (PAC) Unternehmensentscheider zum Thema Cyber-Security sowie zu ihrer Einschätzung der Bedrohungslage befragt haben.

Die notwendige Präsenz von IT-Sicherheit ist nicht erst seit Stuxnet und Tempora in Unternehmen angekommen. Doch trotz dieser Entwicklungen scheinen sich viele Unternehmen immer noch nicht über das wahre Ausmaß von Cyber-Gefahren im Klaren zu sein. Zahlen von Steria und PAC belegen, dass zahlreiche Unternehmen Sicherheitsrisiken falsch einschätzen. Vor diesem Hintergrund ist das große Vertrauen, das sie in ihre Fähigkeit mit Bedrohungen umzugehen setzen, fehl am Platz. Ein wirksamer, umfassender Schutz vor Gefahren aus dem Netz ist essenziell, wenn Unternehmen in der digitalen Welt erfolgreich und wettbewerbsfähig sein wollen. 

Die Tatsache, dass europäische Unternehmen Cyber-Attacken kaum Bedeutung beimessen, ist besorgniserregend. Sie werden dem Ausmaß der Bedrohung bei weitem nicht gerecht und führen in der Folge nicht die erforderlichen und angemessenen Sicherheitsprozesse und -technologien ein, um gegen aktuelle und zukünftige Risiken gewappnet zu sein. Unternehmen müssen ihr IT-Sicherheitsniveau auf eine deutlich komplexere Bedrohungssituation einstellen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Null-Risiko gibt es nicht, das ist den meisten IT-Entscheidern klar. Die Bedrohungen nehmen zu und die Angriffe werden aggressiver und erfolgreicher. Neben der notwendigen Vorhaltung und Beachtung der Security-Policy ist es daher heute wichtiger denn je, risikoorientiert zu handeln. Dazu gehört auch, sich rechtzeitig gegen Cyber-Angriffe zu versichern und so die möglichen negativen Folgen eines Betriebsausfalls zu minimieren.