Digitale Servicekonten befördern E-Government

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19. April 2016

Knappe Haushaltskassen stehen in öffentlichen Verwaltungen einem schnelleren Aufbau digitaler Prozesse im Weg. Anstatt in kostenintensivere und maßgeschneiderte Lösungen zu investieren, setzen drei Viertel daher auf Standardsoftware.

Behörden stehen vor der Herausforderung, ihre knappen Ressourcen in E-Government-Angebote so gewinnbringend wie möglich zu investieren. Standardlösungen bieten Behörden Investitionssicherheit. Um die Potenziale von E-Government ausschöpfen zu können, ist zudem eine automatisierte und durchgängige Ausgestaltung von Prozessen erforderlich. Digitale Servicekonten bieten einen standardisierten Zugang für die Online-Abwicklung von Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen. Damit wird im E-Government fortgesetzt, was im E-Business mit Benutzerkonten von Amazon & Co. längst zur Alltagsgewohnheit geworden ist.

Laut dem 2015 erschienenen Branchenkompass Public Services möchten fast 20 Prozent der befragten Behörden noch dieses Jahr in den Ausbau von digitalen Servicekonten investieren; knapp die Hälfte möchte dies mittel- bis langfristig tun. Auch der IT-Planungsrat, der die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im E-Government steuert, hat sich vorgenommen, das Angebot an Servicekonten zu erweitern und als zentrale Identifizierungskomponente zu nutzen.

Nachdem die Verwaltungsdienstleistung über das Servicekonto angestoßen wurde, ist die weitere Bearbeitung durch eine medienbruchfreie Anbindung an die zuständigen Fachverfahren entscheidend. So kann der gesamte Lebenszyklus eines Verwaltungsprozesses vollständig digital abgewickelt werden, was Kosten- und Zeitersparnisse bringt.

 

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Martina Knierim

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