Über die größten Herausforderungen im Projektalltag – ein Interview mit Marcus Abel



Marcus_Abel

Steckbrief

 

Name: Marcus Abel

Jobtitel: Associate Manager und Projektleiter im Bereich Public Sector

Bei Sopra Steria seit: September 2018

 


Hallo Marcus! Danke, dass Du uns einen Einblick in Deinen Projektalltag gibst. Magst Du uns etwas zu Deinem Werdegang erzählen und wie zu Sopra Steria gekommen bist?

Ich habe nach meinem Abitur eine Offiziers-Laufbahn bei der Bundeswehr begonnen und habe in 12 Jahren Führungs- und Ämtererfahrung gesammelt. Als Teil meiner Ausbildung habe in ein Ingenieurstudium absolviert und zum Ende meiner Dienstzeit hin auch noch einen MBA machen können. Der Defence Bereich war für mich schon immer spannend, sodass ich nach der langen Zeit bei der Bundeswehr gerne auch einmal aus einer anderen Perspektive darauf schauen wollte – so bin ich dann über einen Headhunter zu Sopra Steria gekommen. Ich habe mich damals gegen eine andere Beratung und für Sopra Steria entschieden, weil mich die familiäre Atmosphäre überzeugt hat. Bereits im ersten Gespräch hatte ich das Gefühl, hier zählt der Mensch hinter der Person.

Wie startest Du in Deinen Arbeitstag und womit endet er?

Ich sortiere zuallererst meinen Tag. Was ist in der Welt passiert, welche Termine stehen heute für mich an? Dann stimme ich mich meist mit meinem Team ab: Wer steht wo und was brauchen wir, um unser Tagesziel zu erreichen. Bei uns im Projekt ist es derzeit so, dass wir mit unserem Kunden meist tagesaktuell die Aufgaben definieren und unsere Ergebnisse vorstellen. Diese Zeit investiere ich gerne, denn sie stärkt das gegenseitige Vertrauen und unsere Beziehung zum Kunden. Gerade in der Beratung spielen aus meiner Sicht auch die persönliche Ebene und das Verständnis für unsere Kunden eine enorm wichtige Rolle.

Was war Deine bisher größte Herausforderung bei Sopra Steria?

Aus zwischenmenschlicher Sicht war meine größte Herausforderung ein Projekt im Change Management. Beim Kunden wurde eine neue Organisationseinheit geschaffen und es haben sich viele Prozesse und Aufgabenbereiche geändert. Das verursacht verständlicherweise bei vielen Mitarbeiter*innen erstmal Unbehagen und Stress. Für mich war es herausfordernd auf kommunikativer Ebene. Ich habe versucht, neben dem Fachlichen auch alle emotionalen Zwischentöne einzufangen, um so wirklich alle mitnehmen zu können. Wir hatten hier eine sehr hohe Gesprächsdichte, für die ich mir mitunter auch Rat bei erfahreneren Kolleg*innen geholt habe. Für mich ein großes Plus aus dieser Herausforderung: Mein eigener Methodenkoffer hat sich stark erweitert.

Aus inhaltlicher Perspektive war meine größte Herausforderung die Übernahme der Projektleitung für ein Thema, zu dem ich zu dem Zeitpunkt eher Branchen-Know-how als fachliche Expertise beisteuern konnte. Der Fokus des Projektes liegt auf dem Projektmanagement und der Prozessoptimierung im Integrated Logistic Support – also habe ich mich selbst weitergebildet und hole mir fortwährend Input von den Fachexpert*innen im Team. Darum geht es aus meiner Sicht in erfolgreichen Projektteams: Jede*r bringt seine individuellen Stärken und sein spezifisches Wissen ein und profitiert von denen des jeweils anderen.

Zum Abschluss, warum kannst Du Sopra Steria als Arbeitgeber empfehlen?

Mir gefällt es sehr gut, dass ich ab Tag Eins Verantwortung übernehmen konnte. Ich möchte Situationen verbessern und optimieren, Zukunftsthemen vorantreiben, ich möchte jüngere Kollegen und Kolleginnen fördern und eigenständig arbeiten. All das habe ich hier.

Als Vater von drei Töchtern, der neben Heimwerken und Gartenarbeit auch noch die Fotografie für sich entdeckt hat, ist es mir außerdem sehr wichtig, dass sich mein Karriereanspruch mit meiner Familie und meinem Privatleben vereinbaren lässt. Da trägt natürlich nicht nur mein Arbeitgeber zu bei, sondern zu einem Großteil auch meine Frau. Wir haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen und überprüfen sie kontinuierlich zusammen, ob sie für uns beide noch so passt.

 

Vielen Dank Marcus! Wir freuen uns, Dich an Bord zu haben.