UniCredit Bank: Regularien prozessorientiert umsetzen

Zusammenfassung

Durch die Entwicklungspartnerschaft mit Sopra Steria Consulting ist die UniCredit Bank in der Lage, eine bereits bestehende Lösung für zukünftige Meldepflichten einzusetzen. Damit erfüllt sie nicht nur die Anforderungen fristgerecht, sondern kann die neuen Regulierungen auch prozessorientiert und effizient umsetzen.

Die Lösung

Die UniCredit Bank hat gemeinsam mit Sopra Steria Consulting die eingesetzte Cash-Management-Software Sopra Steria Liquidity Suite um ein entsprechendes Modul erweitert. Die Sopra Steria Liquidity Suite bietet den Vorteil, einen großen Teil der für die Monitoring-Tools benötigten Transaktionsdaten und Salden bereits zur Verfügung zu stellen. Im ersten Schritt werden sämtliche relevante TARGET2-Transaktionen via SWIFTNet-InterAct beziehungsweise SWIFTNet-FileAct automatisiert bereitgestellt und die Kennzahlen in Echtzeit ermittelt. Daneben stehen Daten für Statistiken, etwa zur zeitlichen Verteilung der Zahlungen oder zur Verteilung der Zahlungen über Zahlungssysteme zur Verfügung, mit denen die UniCredit Bank die gehaltene Liquidität optimieren kann.

Im zweiten Schritt wird die Lösung, die für Großbetragszahlungssysteme des Euro-Bereichs bereits eine grundlegende Meldefähigkeit auf Einzelinstitutsebene herstellt, um die Nostrokonten in Euro und Fremdwährungen erweitert. Gleichzeitig werden die meldepflichtigen Kennzahlen zusammengeführt, um die Abstimmbarkeit der externen Meldungen untereinander sicherzustellen.

Im letzten Schritt erfolgt die Integration in das Meldewesen einschließlich der Berücksichtigung notwendiger Konsolidierungsfunktionalitäten für Gruppenmeldungen. Die Implementierung der auf den Meldedaten basierenden, aber selbst nicht meldepflichtigen Stressszenarien ist ebenfalls Bestandteil des dritten Schrittes.