Der Maschinenbauer KSB hat mit SAP Subscription Billing die Grundlage geschaffen, digitale Dienstleistungen wie das Pumpen-Echtzeit-Monitoring „KSB Guard“ profitabel zu skalieren, ohne den SAP-Kosmos zu verlassen.
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Ausgangslage: Digitalservice trifft ERP-Realität
Die KSB-Gruppe ist globaler Hersteller von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen mit mehr als 16.000 Mitarbeitenden. Ein junges Zusatz-Geschäftsfeld ist die datenbasierte Überwachung von Pumpen in Echtzeit.
Die Abrechnung des digitalen Services mit Abo-Modell war allerdings zeit- und ressourcenintensiv. Mitarbeitende mussten manuell eingreifen. Das bremste die Skalierung des Geschäfts und machte insbesondere die Abrechnung in der Praxis ineffizient.
Das Szenario ist typisch für international agierende Industrieunternehmen: SAP-Prozesse sind über Jahre auf das Kerngeschäft optimiert, inklusive komplexer steuerlicher und regulatorischer Pflichten. Eine zusätzliche Billing-Lösung außerhalb des SAP-Umfelds hätte Aufwand und Risiken erhöht.
Unsere Abrechnungsmodelle aus dem klassischen Maschinenbau sind sehr komplex. Wir wollten mit Sopra Steria einen Partner an der Seite haben, der diese Prozesse in SAP Subscription Billing übersetzt

Kai Hannemann, Projekt-Lead S/4HANA Transformation, KSB
Ziel: Recurring Billing ohne Prozessbruch automatisieren
KSB brauchte einen Abrechnungsprozess, der wiederkehrende Servicegebühren effizient verarbeitet: skalierbar, fehlerarm und revisionssicher. Und KSB wollte dabei im SAP-Umfeld bleiben, damit sich das Geschäftsmodell rechnet: keine zusätzlichen Anbieter, keine parallelen Prozesswelten, keine neue Komplexität.
Vorgehen: Integration statt „nur“ Installation
Sopra Steria hat die bestehenden Abrechnungsprozesse gemeinsam mit KSB analysiert, inklusive technischer, steuerlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen.
Gerade im internationalen Geschäft entscheidet sich Skalierung in Abhängigkeiten und Nachweispflichten, etwa bei länderübergreifender Datenverarbeitung und regulatorischen Anforderungen.
Die Einführung von SAP Subscription Billing erfolgte deshalb als Prozessoptimierung mit hohem Abstimmungsbedarf. Ziel war eine Integration, die bestehende SAP-Prozesse nur minimal beeinflusst und gleichzeitig die Funktionen für Abo-basierte Geschäftsmodelle erschließt.
Im Fokus standen: automatisierte Rechnungsstellung, transparente Serviceverträge sowie eine granulare Nachweisdokumentation für unterschiedliche Länder und Kundentypen – alles in einem gemeinsamen, skalierbaren System.
Ein bewusst gesetzter Architekturpunkt: Wiederverwendbarkeit. Die Lösung ist so aufgebaut, dass sie als Blaupause für weitere digitale Services innerhalb der KSB-Gruppe dienen kann.
Ergebnis: Abrechnung läuft, das Digitalgeschäft rechnet sich
Mit der Implementierung von SAP Subscription Billing hat KSB die Voraussetzungen geschaffen, sein digitales Servicegeschäft profitabel und effizient zu skalieren.
Der Abrechnungsprozess für „KSB Guard“ läuft heute automatisiert, schnell und revisionssicher, inklusive der notwendigen Nachweise für Kunden und Behörden.
Die operative Entlastung ist spürbar: Manuelle Eingriffe entfallen, der Aufwand für die Faktura sinkt.
Gleichzeitig profitieren Vertrieb und Kundenservice von mehr Transparenz und Geschwindigkeit in der Vertragsabwicklung.
Der entscheidende Punkt: „KSB Guard“ hat nun ein tragfähiges Geschäftsmodell. Und die Systemarchitektur ist so flexibel, dass weitere datenbasierte Services zeitnah integriert und monetarisiert werden können.
So wird SAP Subscription Billing zur Basis für ein skalierbares Data-as-a-Service-Portfolio im industriellen Umfeld.
Den KSB-Guard anbieten zu können, fühlt sich total gut an, weil wir am Puls der Zeit geblieben sind und uns im Markt entsprechend abheben können.

Jennifer Blum, Technical Product Owner – Digital Unit, KSB SE & Co. KGaA
Warum dieser Case relevant ist
Viele Industrieunternehmen bauen digitale Services auf, scheitern aber in der Profitabilität. Das liegt nicht an der Idee, sondern am Betrieb: wiederkehrende Abrechnung, Nachweise, internationale Vorgaben, Prozessdisziplin.
Der KSB-Case zeigt, was passiert, wenn Recurring Billing nicht als Zusatzprozess läuft, sondern sauber in die SAP-Realität integriert wird: weniger manueller Aufwand, weniger Fehler, mehr Tempo in der Monetarisierung.
Das Projekt im Überblick
Kunde: KSB-Gruppe
Use Case: Abrechnung des Abo-Modells für Pumpen-Echtzeit-Monitoring „KSB Guard“
Lösung: Einführung der cloudbasierten Lösung „SAP Subscription Billing“
Ansatz: Prozessoptimierung + Integration in bestehende SAP-Prozesse, inkl. steuerlicher/regulatorischer Rahmenbedingungen
Wiederverwendbarkeit: Aufbau als Blaupause für weitere digitale Services
Die Fakten:
- 85 % Effizienzsteigerung durch Automatisierung des Abrechnungsprozesses
- Nahtlose Einbindung des Rechnungsprozesses für wiederkehrende Servicegebühren
Mehr zu unserem SAP-Leistungsportfolio
Warum Sopra Steria
Sopra Steria bringt zwei Dinge zusammen: Modul-Tiefe in SAP Subscription Billing und das Verständnis für komplexe Industrieprozesse.
Das Team hat die Abo-Abrechnung so in das bestehende SAP-Umfeld integriert, dass Vertrieb, Finance und Compliance ohne manuelle Umwege arbeiten können.
Ergebnis: eine Blaupause für weitere digitale Services.
Digitale Erlösmodelle profitabel gestalten
FAQ
Welche Ausgangslage hat KSB gelöst?
KSB wollte ein Abo-Modell („KSB Guard“) abrechnen, ohne dass manuelle Eingriffe den Prozess ausbremsen und das Modell unprofitabel machen.
Was war das Ziel der Einführung von SAP Subscription Billing?
Ein skalierbarer, automatisierter Abrechnungsprozess für wiederkehrende Servicegebühren innerhalb des SAP-Umfelds und mit sauberer Nachweisführung.
Warum ist die Integration in bestehende SAP-Prozesse entscheidend?
Weil internationale Industrieprozesse über Jahre optimiert sind, inklusive steuerlicher und regulatorischer Pflichten. Ein paralleles Billing-System erhöht Aufwand und Risiko.
Welche Ergebnisse wurden im Projekt erreicht?
Der Abrechnungsprozess läuft automatisiert, schnell und revisionssicher; es wurde eine Effizienzsteigerung von 85 % ausgewiesen.
Was bedeutet das für weitere digitale Services bei KSB?
Die Lösung ist als Blaupause aufgebaut, sodass weitere datenbasierte Services integriert und monetarisiert werden können.
Sprechen Sie mich an
Michael Frankrone
Projektmanager, Sopra Steria
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